Google Business Profil erstellen – Schritt für Schritt
Ein Google Business Profil ist das wichtigste Marketing-Werkzeug für lokale Unternehmen – und es ist kostenlos. In 20 Minuten hast du dein Profil erstellt. Die Verifizierung dauert danach 5–14 Tage.
Dieser Artikel ist Teil des Google Business Guides .
Welche Grundentscheidungen über den späteren Erfolg entscheiden
Die meisten späteren Google-Business-Probleme entstehen nicht in der Optimierung, sondern in einem unsauberen Startsetup.
Der richtige Account spart später Ärger
Ein Unternehmensprofil sollte nicht an privaten Konten, einzelne Mitarbeiter oder schwer übertragbare Agentur-Logins gebunden sein.
Saubere Stammdaten verhindern Folgeprobleme
Name, Adresse, Telefonnummer, Kategorie und Fotos müssen vor dem Start klar sein, sonst summieren sich Fehler in Verifizierung und Ranking.
Alt-Einträge zuerst prüfen
Doppelte oder vergessene Einträge kosten Vertrauen, verwässern Bewertungen und machen spätere Korrekturen unnötig schwer.
Vor dem Start: Diese Entscheidungen sparen dir spaeter viel Arbeit
Das eigentliche Anlegen eines Google Business Profils dauert nur wenige Minuten. Die meisten spaeteren Probleme entstehen nicht beim Klicken, sondern durch falsche Grundentscheidungen. Bevor du loslegst, klaere deshalb vier Punkte sauber.
- Wer besitzt den Eintrag? Das Profil sollte auf ein Unternehmens-Konto laufen, nicht auf das private Google-Konto eines Mitarbeiters oder einer Agentur.
- Wie lautet der offizielle Name? Verwende exakt den realen Unternehmensnamen. Keine Zusätze wie Stadt, Branche oder Werbeversprechen.
- Gibt es schon einen Alt-Eintrag? Suche zuerst nach Firmenname, Adresse und Telefonnummer. Bestehende Einträge beanspruchen ist fast immer besser als einen zweiten Eintrag anzulegen.
- Hast du alle Stammdaten griffbereit? Kategorie, Adresse, Telefonnummer, Website, Öffnungszeiten und ein erstes Set guter Fotos sollten vor dem Anlegen bereitliegen.
Voraussetzungen
Der sinnvollste Ablauf beim Erstellen eines Profils
So gehst du in der richtigen Reihenfolge vor, ohne doppelte Einträge oder unnötige Verifizierungsprobleme zu produzieren.
Eintrag suchen oder beanspruchen
Vor jeder Neuerstellung prüfen, ob bereits ein automatischer oder alter Eintrag existiert, der übernommen werden sollte.
Grunddaten präzise eintragen
Besonders Firmenname, Kategorie und Adresse müssen exakt dem realen Unternehmen entsprechen, nicht einer SEO-Wunschform.
Verifizierung sauber vorbereiten
Adresse, Beschriftung, Zugang und Unterlagen so aufsetzen, dass Postkarte oder Video-Verifizierung ohne Reibung funktionieren.
Direkt nach dem Livegang nachschärfen
Beschreibung, Fotos, Leistungen, Q&A und erste Beiträge machen aus dem Eintrag ein glaubwürdiges Profil statt nur ein leeres Datenblatt.
- Ein Google-Konto (Gmail)
- Deine Geschäftsadresse
- Telefonnummer und Website (falls vorhanden)
- Öffnungszeiten
- Fotos deines Geschäfts (optimal: 10–20 Stück)
Schritt 1: Google Business aufrufen
Gehe zu business.google.com und melde dich mit deinem Google-Konto an. Klicke auf „Dein Unternehmen verwalten".
Schritt 2: Unternehmen suchen oder neu erstellen
Suche nach deinem Firmennamen. Möglicherweise existiert schon ein Eintrag (von Google automatisch erstellt). Wenn ja: Beanspruche ihn. Wenn nicht: Erstelle einen neuen.
Schritt 3: Grunddaten eingeben
- Firmenname: Exakt wie auf dem Gewerbeschein. Keine Keywords hinzufügen!
- Kategorie: Wähle die präziseste Hauptkategorie. Füge 2–3 sekundäre hinzu.
- Adresse: Vollständige Geschäftsadresse.
- Einzugsgebiet: Optional – wenn du Kunden außerhalb besuchst.
Die Kategorie ist besonders wichtig. Viele Unternehmen wählen etwas zu Allgemeines und verschenken damit Ranking-Potenzial. Ein „Restaurant" sollte nicht automatisch bei „Café" oder „Pizzeria" gefunden werden, nur weil es irgendwie passt. Wähle die Kategorie, die deiner wichtigsten Suchintention am nächsten kommt. Nebenkategorien ergänzen dann Spezialfälle, Leistungen oder Unterbereiche.
Schritt 4: Kontaktdaten
- Telefonnummer: Die Hauptnummer, unter der Kunden dich erreichen.
- Website: Deine Website-URL (wenn vorhanden).
Schritt 5: Verifizierung
Google muss bestätigen, dass dein Geschäft wirklich existiert. Die häufigste Methode ist eine Postkarte an deine Geschäftsadresse. Darauf steht ein 5-stelliger Code, den du im Dashboard eingibst.
Wichtig: Ändere nichts am Profil, bis die Verifizierung abgeschlossen ist.
Wenn die Verifizierung stockt
In der Praxis hakt es oft an ganz einfachen Dingen: Briefkasten nicht korrekt beschriftet, falsche Suite-Nummer, Coworking-Adresse ohne sichtbares Firmenschild oder ein Eintrag, der kurz nach Erstellung mehrfach umbenannt wurde. Wenn die Postkarte nicht ankommt, prüfe zuerst Adresse und Beschriftung. Wenn Video-Verifizierung angeboten wird, bereite einen sauberen Rundgang vor: Außenansicht, Eingang, Arbeitsbereich und sichtbare Betriebsunterlagen.
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Schritt 6: Profil optimieren
Nach der Verifizierung: Fülle dein Profil zu 100 % aus.
- Beschreibung: 750 Zeichen. Beschreibe was du anbietest und was dich auszeichnet.
- Öffnungszeiten: Inkl. Feiertage und besondere Zeiten.
- Attribute: Rollstuhlgerecht, WLAN, Parkplätze, etc.
- Produkte/Dienstleistungen: Mit Beschreibung und Preisen.
Schritt 7: Fotos hochladen
Lade mindestens 10–20 Fotos hoch: Logo, Titelbild, Außenansicht, Innenansicht, Team, Produkte/Ergebnisse. Echte Fotos – keine Stock-Bilder.
Schritt 8: Ersten Beitrag posten
Poste direkt deinen ersten Google Business Beitrag – z.B. eine Begrüßung oder ein aktuelles Angebot. Das signalisiert Google sofort Aktivität.
Die ersten 7 Tage nach dem Livegang
Die meisten Unternehmen lassen das Profil nach dem ersten Ausfüllen wieder liegen. Genau in der ersten Woche solltest du aber Aktivität, Vollständigkeit und Vertrauen zusammen aufbauen. So gibst du Google sofort ein klares Signal, dass es sich um ein echtes, gepflegtes Unternehmen handelt.
- Tag 1: Alle Pflichtangaben prüfen, Logo und Titelbild setzen, 10 bis 20 echte Fotos hochladen.
- Tag 2: Produkte oder Dienstleistungen anlegen, damit das Profil nicht nur aus Stammdaten besteht.
- Tag 3: Ersten Beitrag mit lokaler Relevanz veröffentlichen, z. B. Angebot, Leistung oder Hinweis auf Terminbuchung.
- Tag 4: Website und Kontaktdaten gegen alle anderen Verzeichnisse abgleichen, damit keine NAP-Abweichungen entstehen.
- Tag 5: Erste Bewertungsanfragen vorbereiten und einen direkten Bewertungslink erzeugen.
- Tag 6: Q&A-Bereich mit echten Standardfragen befüllen, bevor Kunden ihn zufällig oder unkontrolliert bespielen.
- Tag 7: Einmal den gesamten Kundendurchlauf testen: Profil suchen, anrufen, Route planen, Website öffnen.
Mini-Checkliste vor der Indexierung
- Kategorie sitzt: Haupt- und Nebenkategorien passen wirklich zur wichtigsten Suchintention.
- Beschreibung erklaert den Nutzen: Nicht nur „wir sind seit 20 Jahren am Markt", sondern was Kunden konkret bekommen.
- Fotos sind real und aktuell: Keine Stockbilder, keine verpixelten Handyaufnahmen ohne Bezug zum Betrieb.
- Kontaktwege funktionieren: Telefonnummer, Route, Website und Terminmöglichkeit lassen sich ohne Hürde nutzen.
- Erste Aktivität ist sichtbar: Ein leeres Profil rankt schlechter und wirkt schwächer, selbst wenn es verifiziert ist.
Häufige Fehler beim Erstellen
- Keywords im Firmennamen (führt zur Sperrung)
- Falsche Adresse oder Telefonnummer
- Zu wenige Kategorien ausgewählt
- Beschreibung nicht ausgefüllt
- Keine Fotos hochgeladen
Häufige Fragen
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