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Google-Bewertungen für Anwälte: Vertrauen aufbauen, Mandanten gewinnen

Mandanten wählen ihren Anwalt anhand von Google-Bewertungen. Wer nach „Anwalt Familienrecht [Stadt]" sucht, vergleicht Sterne und Rezensionen – noch bevor er die Website besucht. Gute Bewertungen sind für Kanzleien der stärkste Vertrauensfaktor.

Warum Bewertungen für Kanzleien besonders zählen

1
Vertrauen

Mandantenwahl basiert auf Vertrauen, nicht nur Kompetenz

Anwälte werden nach Vertrauen ausgewählt. Bewertungen sind oft die einzige öffentliche Qualitätssicherung – und entscheiden bei Gleichstand zwischen mehreren Kanzleien.

2
Anfrage

Bewertungsanfragen diskret und professionell formulieren

Statt Druck: ein sachlicher Link mit kurzer Bitte nach einem Abschluss. Diese Diskretion passt zum Ton einer Kanzlei und erhöht die Resonanz.

3
Antworten

Reaktionen auf Kritik zeigen juristische Professionalität

Wer Kritik klar, sachlich und ohne Emotionen beantwortet, wirkt professionell über die juristische Arbeit hinaus. Das schafft Vertrauen bei künftigen Mandanten.

Warum Bewertungen für Kanzleien besonders wichtig sind

Mandanten vertrauen ihrem Anwalt persönliche, oft existenzielle Angelegenheiten an. Dieses Vertrauen muss VOR dem ersten Kontakt aufgebaut werden. Google-Bewertungen sind das digitale Äquivalent der persönlichen Empfehlung.

  • Kanzlei mit 4,8 ★ und 50 Bewertungen → Mandant ruft an
  • Kanzlei mit 3,5 ★ und 5 Bewertungen → Mandant scrollt weiter
  • Kanzlei ohne Bewertungen → Mandant weiß nicht, ob sie existiert

Berufsrechtlich korrekt Bewertungen sammeln

Die anwaltliche Berufsordnung erlaubt es, zufriedene Mandanten um eine Bewertung zu bitten. Beachte dabei:

  • Erlaubt: Nach Mandatsabschluss per E-Mail oder Brief um Bewertung bitten
  • Erlaubt: Bewertungslink auf der Website und in der E-Mail-Signatur
  • Verboten: Gegenleistung anbieten (Rabatt, Geschenk)
  • Verboten: Bewertungen fälschen oder kaufen

Der beste Zeitpunkt

Nach erfolgreichem Mandatsabschluss – wenn das Ergebnis feststeht und der Mandant zufrieden ist. Sende den Bewertungslink zusammen mit dem Abschlussschreiben.

Auf Bewertungen antworten – mit Schweigepflicht

Als Anwalt hast du eine besondere Herausforderung: Du darfst in deiner Antwort keine Mandatsdetails preisgeben. So gehst du korrekt vor:

  • Positive Bewertung: Bedanken, kurz und professionell. „Vielen Dank für Ihre Bewertung und Ihr Vertrauen."
  • Negative Bewertung: Sachlich bleiben, kein Bezug zum konkreten Fall. „Es tut uns leid, dass Sie unzufrieden sind. Wir laden Sie ein, uns direkt zu kontaktieren, um die Angelegenheit zu besprechen."
  • Falsche Bewertung: Bei Google zur Löschung melden, wenn sie nicht von einem tatsächlichen Mandanten stammt

Bewertungen als Ranking-Faktor

Google verwendet Bewertungen als Ranking-Signal für lokale Suchergebnisse. Für Kanzleien bedeutet das: Mehr und bessere Bewertungen = höhere Position bei „Anwalt [Stadt]"-Suchen = mehr Mandatsanfragen.

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Bewertungen sammeln, beantworten und nutzen →

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